Was können Sie in Assos unternehmen?     Erstellt mit Unterstützung der YILDIZSARAY HOTELS
FESTIVALS - WANDERUNGEN - AUTOTOUREN + TIPP! - WEITERE HINWEISE
Siehe auch: Tours & Trips

    Das Assos Festival: Schon seit einigen Jahren wird im Herbst das inzwischen berühmte Festival veranstaltet, ein Kulturereignis, zu dem Schauspieler und Tänzer aus aller Welt beitragen.Im Dorf und in seinen umliegenden Feldern, auf den Felsen, dem erloschenen Vulkankegel und dem Meer sowie am Fluß erleben Sie modernes Theater, Tanzdarbietungen, Interpretationen von weltberühmten Sujets, Spiele und Geschichten. Dies alles in Harmonie mit den antiken und natürlichen Schönheiten von Assos: ein Traum für Bewohner, Gäste und Schauspieler.
    Unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von
Hüseyin Katircioglu tragen Künstler aus aller Welt, von den USA über Österreich, Türkei, Australien und anderen Ländern zum internationalen Flair der Aufführungen bei. (So auch im Herbst 1999)
    Für mich und meine Freunde war es immer eine große und wunderbare Erfahrung! Sie können auch die Internet-Seiten des Festivals ansehen, um sich einen kleinen Eindruck vom Festival zu verschaffen!
    Wenn Sie beabsichtigen, im Herbst nach Assos zu kommen, erfragen Sie bei Ihrer Pension oder Ihrem Hotel die genauen Termine!

    1998 fand anläßlich der Fertigstellung des 1. Abschnitts der Renovierung des Theaters am 23. September eine bemerkenswerte Aufführung des türkischen Staatsoper zusammen mit dem Staatsballett statt. Ein einzigartiges Ereignis in großartiger Landschaft mit sensationeller Kulisse, dem etwa 2000 Zuschauer beiwohnten, unter ihnen bedeutende Personen aus Kultur und Politik.
Leider kann ich zur Zeit noch keine Internet-Adresse hierzu angeben, da die Internetseiten des Sponsors der Ausgrabungen und Restaurierungen, die türkische Firma Efes Pilsen, noch in Vorbereitung sind.

Wanderungen: (siehe auch den Plan)
    1. Durch die vielen schmalen und steilen Gassen des Dorfes (ich habe sie auch noch nicht alle gesehen).
    2. Von der alten Moschee (Nahebei die Timur Pension mit Restaurant. Sehr beliebt wegen der Sitzgelegenheiten auf den Dächern mit prächtigem Panorama und zum Sonnenuntergang.) zum Athena Tempel auf dem Hügel durch die Ruinen (antike Nekropole, mächtige Stadtmauern und -tore, Türme, Agora, Theater, das inzwischen teilweise restauriert worden ist,...) hinunter zum Hafen oder umgekehrt. Hueseyin ist der 60 Jahre alte ' bekçi' (Hüter) der antiken Stätten. Er führt Touristen herum, verspricht, er könne seine Touren nicht nur auf Deutsch machen, sondern auch auf Englisch. Es sollte etwas Wahres dran sein, da er in der New York Times lobend erwähnt wurde!
    3. Beide Seiten des Flusses Tuzla (antiker Satnioeis) von der alten osmanischen Brücke nach Osten und Westen (hier aber nur das südliche Flußufer, da für viele Kilometer kein Übergang vorhanden ist), vom Flußtal östlich der Brücke durch die antiken Steinbrüche hinauf zur Straße nach Kadirga.
    4. Vom nördlichen Ufer des Flusses nach Nordosten, zu den Resten des verlassenen Dorfes Mentese: ein schöner und ruhiger Ort, von dem die meisten Bewohner vor einigen Jahrzehnten nach Assos umzogen, mit einer atemberaubenden Aussicht über Assos zur Insel Lesbos.
    5. Vom Hafen nach Osten an den Campingplätzen vorbei zum weiten Badestrand von Kadirga (ein Surfparadies!) mit einigen neuen Hotels, und an der Küste entlang nach Westen.
    6. Vom Eingang zur Nekropole direkt nach Westen zum Hügel von Ayazma, durch schöne alte schmale gepflasterte Gassen, die vor der Sonne von überhängenden Bäumen und Büschen geschütztsind, dort die Ruinen von wenigstens einer byzantinischen Basilika, ein romantischer Stall, desssen Dach leider im letzten Jahr eingestürtzt ist, die Vorderseite dekoriert mit einer Reihe antiker Säulen, Stelen und Fensterstürzen.
    7. Spaziergang vom Dorf über die Straße zum Hafen (iskele), vorbei an z.T. freigelegten Mosaiken einer weiteren frühchristlichen Kirche, mit Blick auf die 12 Kilometer entfernte griechische Insel Lesbos und den Golf von Edremit (Adramyttion).
    8. Oder man verläßt die Hafenstraße am Eingang zur Nekropole nach rechts unten, um die alte, sich in Kehren windende holprige Straße meerwärts zu nehmen, auf der noch vor 50 Jahren Karawanen mit riesigen Säcken von 'Palamut', (Valonia-Eiche, mit großen Eicheln und viel Gerbsäure) zu den großen Lagerhäusern (heute Hotels) am Hafen transportiert wurden, um von dort über Izmir nach Nordafrika und Spanien zu den dortigen Lederfabriken verschifft zu werden.

Mit dem Auto:
   1. Die Straße nach Gülpinar im Westen (mit dem Tempel des Apollo Smintheion), weiter nach Babakale zu einer alten Festung und den zwei "Messerfabriken": Alles handgemacht, interessant zu beobachten. Gäste sind herzlich willkommen. Einer von ihnen ist Hueseyin 'bicakci' (Messermacher), der zur Herstellung eines Messers einen Tagbenötigt, wohingegen 3 andere in dernahegelegen zweiten 'Messerfabrik' nur 2 Messer am Tag produzieren, wie man mir sagte. Kaufen Sie ein Messer als Souvenir.
    2. Im Norden: der Markt in Ayvacik, Ruinen von Troja und Alexandria Troja, archäologisches Museum in Çanakkale, die Soldatenfriedhöfe auf der europäischen Seite der Dardanellen (eine halbe Stunde mit der Fähre zur Gelibolu - Halbinsel).
    3. Im Westen: Über Bueyuekhusun nach Sazli und dann durch ein von großen Platanen beschattetem Tal nach Ayvacik.
    4. Oder nach Kuecuekkuyu im Westen über die Küstenstraße (Markt) mit dem alten osmanischen Bad (Afrodit)im homerischen Ida - Gebirge und weiter nach Edremit (Adramyttion).
    5. Schöne Picknickplätze nahe Bayramic und auf dem Weg nach Edremit, ein Museum 30 Kilometer vor Edremit (Etnografia).
    Falls Sie nicht über ein eigenes Fahrzeug verfügen, und eine Gruppe von 5-14 Personen sind oder bilden können: Fragen Sie bei den Hotels YildizSaray, OldBridgeHouse oder Behram, oder die Dolmusfahrer, wie z.Bsp. Sinasi oder den Wächter (bekci) Hüseyin Elibol!

Weitere Hinweise:
   Versuchen Sie die Restaurants und die Cafes im Dorf (preiswerter) und auch am Hafen.
    Genießen Sie den kleinen Strand neben dem Hafen, schwimmen Sie über den riesigen Resten alter Molen, die unter der Wasseroberfläche durch das türkis-transparente Meer schimmern.
    Lassen Sie sich von einem Fischer zum sogenannten Sandstrand (in Wirklichkeit kleine Kiesel und Muscheln) von Kadirga bringen, wo Sie die 4 oder 5 Motels und Hotels auch am Strand, oder in ihren Restaurants verwöhnen wollen, z.B. beim Yeni Yildiz Saray Hotel.
    Sehen Sie sich die Teppiche von Recep oder Ibrahim oder dem jungem Yusuf an und lassen Sie sich ihre Depots zeigen. (Natürlich können Sie auch kaufen!)
    Wechseln Sie Bargeld in in Ayvacik bei dem Juwelier im Zentrum 30 m rechts von der IS Bankasi (Banken sind so langsam), aber nicht zu viel auf einmal (Inflation!). Hotels akzeptieren auch Schecks und ausländisches Bargeld (DM, $, hfl, Schilling, Franken, Lire, Francs, Pfund Sterling...), das zum Tageskurs laut Zeitung gewechselt wird.

Die Türkei hat eine sehr hohe Inflationsrate...
Was ist Ihr EURO wert?

©-information: The pictures I used are only partly those I took myself. A lot of them I found in the 'Net', and there arises a problem: I remember Serif Yenen©, Explore Turkey©, Perseus of Tufts University©, Focus©, Atlas©, MAPQUEST©, Discover Turkey©, Argos©, Turkish Odyssey©,  many thanks to all of them, but I am sure I overlooked some addresses. So, if anybody can help me there, send me a mail either to Germany or  Turkey. Thanks also to Prof. Dr. Uemit Serdaroglu, whose book on Assos greatly helped, and to G. Hafner and the Leuckefelds for their pictures.
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